Die krankenhäuser

Krankenhäuser der Stiftung der Cellitinnen

Der Podcast ‚Hallo Danke Ja’ wird unterstützt durch das Heilig Geist-Krankenhaus in Köln-Longerich und dem St. Marien-Hospital in der Kölner Innenstadt. Beide Krankenhäuser sind eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen. Die Stiftung ist einer der größten Krankenhausträger Kölns. Das Heilig Geist-Krankenhaus gehört seit 1994 dazu, das St. Marien Hospital kam 2004 hinzu. Die Gäste des Podcasts sind vor allem Mitarbeitende in Anerkennung beider Krankenhäuser.

Heilig Geist-Krankenhaus

Mit fast 300 Betten und rund 17 000 stationär behandelten Patienten pro Jahr zählt das Heilig Geist-Krankenhaus zu den etablierten Akutkrankenhäusern in ganz Köln.

Das Heilig Geist-Krankenhaus versteht sich als medizinischer Versorger für den gesamten Kölner Norden, zudem ist es ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln. Neben der Allgemein- und Regelversorung im Bereich der Inneren Medizin, Gastroenterologie und der Viszeral- und Unfallchirurgie gibt es die Urologie und Gynäkologie.

Das Heilig Geist-Krankenhaus verfügt über ein zertifiziertes Darmkrebszentrum, ein zertifiziertes Prostatakrebszentrum, ein Brustzentrum sowie über ein zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum. Die Klinik für Geburtshilfe ist mit rund 1.700 Geburten pro Jahr eine der größten im Umkreis. Die zertifizierte Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) ,an der Klinik für Neurologie, ist zudem eine der wenigen Anlaufstellen in Köln für Patienten mit einem akuten Schlaganfall.

Sie haben Interesse bei uns zu arbeiten? – Wir unterstützen Sie!

St. Marien-Hospital

Das St. Marien-Hospital in der Kölner Innenstadt verfügt über 226 Krankenhausbetten und 40 Betten im Bereich der stationären Rehabilitation. Jährlich werden rund 6.000 stationäre und 10.000 ambulante Patienten von 546 Mitarbeitern versorgt. Schwerpunkte der medizinischen Versorgung bilden die Klinik für Innere Medizin mit den Abteilungen Pneumologie, Rheumatologie, Infektiologie sowie Schlaf- und Beatmungsmedizin und die Klinik für Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation. Unser Altersmedizinisches Zentrum mit der Klinik für Akutgeriatrie, der Geriatrischen Tagesklinik und der Geriatrischen Rehaklinik bildet einen weiteren Schwerpunkt des Standorts.

Zum Vorteil der Patienten kooperiert das Krankenhaus mit weiteren medizinischen Einrichtungen unter dem Dach der Stiftung der Cellitinnen. Auf diese Weise können zusätzliche Therapiemöglichkeiten genutzt werden, die das breite Behandlungsspektrum sinnvoll ergänzen.

Das St. Marien-Hospital ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln.

Drei Fragen an die Pflegedirektion

Susanne Krey - Heilig Geist-Krankenhaus

Seit wann rekrutieren Sie Fachkräfte für die Pflege?

Im Jahr 2013 sind die ersten ausländischen Pflegekräfte im Heilig Geist-Krankenhaus eingetroffen, sodass ich nun auf 10 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurück schauen kann. Begonnen hatten wir mit Menschen aus den Balkanländern, mittlerweile sind viele weitere Nationen aus der ganzen Welt hinzugekommen. Bisher konnten wir die Mitarbeiter durch positive Rückmeldung bereits tätiger Mitarbeiter gewinnen können.

Was begeistert Sie an der Arbeit?

Es ist immer wieder interessant die Perspektive zu wechseln und Ängste nehmen zu können. Was macht eine Pflegekraft im Alltag in einer Klinik, in ihrer Heimat, wie ist es um das Ansehen des Berufs im jeweiligen Heimatland bestellt? Außerdem macht es Freude zu beobachten, wie schnell sich die Mitarbeitenden integrieren und sich beruflich weiterentwickeln. Mehrere haben bereits Leitungserfahrungen sammeln können, oder erweitern durch die Teilnahme an Fachweiterbildungen ihre Qualifikation. Mittlerweile sind schon viele Kinder in unsere Klinik geboren, die ja vielleicht eines Tages eine Ausbildung machen wollen?

Arbeiten Sie im Recruiting mit Agenturen zusammen?

Bisher haben wir noch keine Mitarbeitenden durch Agenturen gewinnen können, vielleicht kommt es in diesem Jahr dazu. Auf die Erfahrung bin ich gespannt, deshalb kann ich werder positiv noch negativ berichten.

Dominik Müller - St. Marien Hospital

Warum hat sich das St. Marien-Hospital für die Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland entschieden?

Wir haben uns bewusst für den Weg der Anerkennungsverfahren entschieden, um den Menschen eine Perspektive und ein neues Arbeitsumfeld zu ermöglichen.

Wie gehen Sie bei der Anwerbung vor?

Wir arbeiten unter anderem mit Vermittlungsagenturen, die den gesamten Prozess begleiten. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Die Entscheidung, das Anerkennungsverfahren auf sich zu nehmen, haben die neuen Mitarbeiter meist schon lange bevor sie bei uns ankommen getroffen. Das ist immer eine sehr individuelle Entscheidung.

Wie unterstützen Sie seitens des Krankenhauses den Integrationsprozess?

Für den Gesamtprozess im Haus implementierten wir zu Beginn die Stelle einer Medizinpädagogin für die Begleitung der Anerkennungsverfahren. Inzwischen haben wir eine Medizinpädagogin und eine Integrationsbeauftragte Mitarbeiterin. Die Hauptaufgabe besteht in einer fachlichen, pädagogischen und psychosozialen Begleitung und Integration der Mitarbeiter über die Dauer des gesamten Verfahrens. Neben einem gezielten Mentoring auf den Stationen, das z. B. von Schulungen und Sprachkursen begleitet wird, war es sehr hilfreich für die Akzeptanz der neuen Kollegen, dass die bestehenden Stationsteams schon frühzeitig über ihre Führungskräfte mit eingebunden wurden. Kurz gesagt ist es uns dadurch gelungen, eine positive Willkommenskultur zu schaffen, die dem einzelnen Mitarbeiter Sicherheit und Orientierung vermittelt, um die professionelle Verantwortung und Rolle zu entwickeln und zu entfalten.

Der Hallo danke ja Newsletter

Melde dich jetzt zum Newsletter an und verpasse keine Informationen mehr

Anmelden